Satzung

Die Vereinssatzung.............................................................

 

Neu überarbeitete Fassung vom 06.02.2015

Heimatfreunde Neuenkirchen e.V. Gegründet am 27.03.1960

Vereinsregister des Amtsgericht Osterholz-Scharmbeck Nr. 723

 

§ 1 Name und Sitz

Der Verein führt den Namen „Heimatfreunde Neuenkirchen". Er hat den Sitz in 28790 Schwanewede, Landkreis Osterholz, in der Ortschaft  Neuenkirchen. Der Verein ist am 27. 03. 1960 gegründet und unter der Nr. 723 in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Osterholz-Scharmbeck eingetragen worden.

 

§ 2 Zweck des Vereins

Zweck des Vereins ist die, Förderung der Heimatpflege und Heimatkunde, sowie die Förderung des traditionellen Brauchtums. Dieses geschieht durch die Sammlung und Bearbeitung von heimatgeschichtlichem Material, in Form von Text- und Bildmaterial und weiter über die Präsentation der Arbeiten an interessierte Bürger/innen. Weiter geschieht dieses über die Pflege und Aus- und Weiterbildung der Plattdeutschen Sprache und alten Bräuchen und Handwerkstätigkeiten. Wir verfolgen weiter den Zweck, Denkmalschutz zu pflegen und zu erhalten. Dieses geschieht in Form des ehrenamtlichen Einsatzes der Mitglieder, vorrangig am örtlichen Hospitalfriedhof, sowie der Kriegsgräberstätte und der Gedenk- u. Dokumentationsstätte Baracke Wilhelmine.  

Die Aufrechterhaltung der Traditionen und die Pflege der Kon­ventionen der Region Neuenkirchen und der Osterstader Marsch. Ebenso die Pflege des Ortsbildes und der Umgebung durch ehrenamtlichen Einsatz der Mitglieder, aber auch materi­eller Mittel. Der Aufbau eines Heimathauses als Treffpunkt aller Generationen aus der Ortschaft und des Umlandes sowie zur Bewahrung heimatlicher Kultur bzw. ihrer Gerätschaften.

Unterhaltung einer Vereinsredaktion zur Information aller Bür­gerinnen und Bürger   der Ortschaft.

Der Verein ist politisch und konfessionell neutral. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftli­che Zwecke. Mittel dürfen nur für die satzungsmä­ßigen Zwecke verwendet werden.

Es dürfen keine Personen durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen, begünstigt werden. Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

 

§ 3 Mitgliedschaft in anderen Organisationen

Der Verein ist Mitglied im Plattdeutschen Kring Bremen und re­gelt mit diesem und dessen Satzung seine Angelegenheiten selbständig.

 

 

§ 4 Rechtsgrundlage

Die Rechte und Pflichten der Mitglieder sowie aller Organe des Vereins werden durch die vorliegende Satzung und die Geschäftsordnung geregelt. Für Streitigkeiten, die aus der Mitgliedschaft zum Verein und aller damit in Zusammenhang stehenden Fragen entstehen, ist der ordentliche Rechtsweg erst gegeben, wenn vorher ein noch zu benennendes Schiedsgericht erfolglos zur Schlichtung angerufen worden ist.

 

§ 5 Erwerb der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft kann jede natürliche Person auf Antrag erwerben, sofern sie sich zur Beachtung der Satzungsbestimmungen und der Ziele und Aufgaben des Vereins durch Unterschrift bekennt. Über die Aufnahme hat der Vereinsvorstand zu entscheiden.

 

§ 6 Ehrenmitglieder

Personen, die sich besonders um die Förderung der Aufgaben des Vereins (§ 2) verdient gemacht haben, können auf Antrag eines jeden Mitgliedes an den Vorstand, durch Beschluss des Vorstandes, zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

Mitglieds Rechte und Pflichten bleiben bestehen,  sind jedoch von der Beitragsleistung befreit.

 

§ 7 Erlöschen der Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, Austritt oder Ausschluss aus dem Verein.

(2) Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Der Austritt kann nur zum Ende eines Kalenderjahres erklärt werden, wobei eine Kündigungsfrist von drei Monaten zum Jahresende einzuhalten ist.

(3) Ein Mitglied kann durch den Vorstand, der hierüber Beschluss zu fassen hat, aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn das Mitglied

    a) einen Jahresbeitrag trotz schriftlicher Mahnung mit

        einer Fristsetzung von mindestens vier Wochen nicht

        bezahlt hat;

    b) den Verein geschädigt oder sonst gegen seine Interessen schwerwiegend verstoßen hat.

Vor Beschlussfassung über die Ausschließung ist dem auszuschließenden Mitglied Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. Der Ausschließungsbeschluss ist schriftlich zu fassen und zu begründen und dem Mitglied zuzusenden. Gegen die Ausschließung kann das auszuschließende Mitglied die nächste anstehende Mitgliederversammlung anrufen. Bis zur Entscheidung der Mitgliederversammlung ruhen in diesem Fall die Mitgliedschaftsrechte des auszuschließenden Mitglieds.

 

§ 8 Rechte und Pflichten der Mitglieder

Die Vereinsmitglieder sind berechtigt:

a) durch Ausübung des Stimmrechtes an den Beratungen und Beschlussfassenden der Mitgliederversammlungen teilzunehmen.

Stimmberechtigt sind nur Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben.

b) an allen Veranstaltungen und Maßnahmen des Vereins teil­zunehmen.

Die Mitglieder sind verpflichtet, nicht gegen die Interessen des Vereins zu handeln und die Ziele des Vereins aktiv zu unterstützen sowie durch Beschluss der Mitgliederversammlung festgesetzte Beiträge zu entrichten.

 

§ 9 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind:

a) die Jahreshauptversammlung bzw. Mitgliederversammlung

b) der geschäftsführende Vorstand

c) der Gesamtvorstand

d) die Arbeitskreise bzw. Fachausschüsse

Die Mitgliedschaft in einem Vereinsorgan ist ein Ehrenamt.

Eine Vergütung barer Auslagen findet nur nach Maßgabe be­sonderer Beschlüsse des geschäftsführenden Vorstandes statt.

 

§ 10 Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins. Alle Mitglieder über 18 Jahren haben eine Stimme. Eine Über­tragung des Stimmrechts ist unzulässig.

Der Einberufung erfolgt durch den 1. Vorsitzenden 8 Tage vor dem festgesetzten Zeitpunkt durch ortsübliche Bekanntmachung (Veröffentlichung in der Zeitung das BLV).

 

Anträge zur Tagesordnung sind spätestens 3 Tage vor der Mitgliederversammlung beim Vereinsvorsitzenden schriftlich einzureichen.

Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung führt der 1. Vorsit­zende.

 

§ 11 Aufgaben

Der Jahreshauptversammlung steht die oberste Entscheidung in allen Vereinsangelegenheiten zu, soweit sie nicht satzungs­gemäß anderen Organen übertragen ist.

Ihrer Beschlussfassung unterliegen insbesondere:

a) Wahl des Vorstandes / Gesamtvorstandes

b) Bestätigung der Arbeitskreise bzw. Fachausschüsse

    (Schiedsgericht)

c) Festsetzung der Beiträge

d) Entlastung der Organe

e) Änderung der Satzung

 

§ 12 Vereinsvorstand

Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden, dem Kassenwart, dem Schriftführer und dem jeweiligen Ortsbürgermeister, im Verhinderungsfall dessen Stellvertreter.

Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Mitglieder des Vorstandes gemeinsam, darunter der Vorsitzende, der stellvertretende Vorsitzende, der Kassenwart oder der Schriftführer, vertreten (Vorstand im Sinne des § 26 BGB).

Im Innenverhältnis wird bestimmt, dass der stellvertretende Vorsitzende von seinem Vertretungsrecht nur Gebrauch machen darf, wenn der Vorsitzende verhindert ist. Der Kassenwart und der Schriftführer dürfen nicht gemeinschaftlich das Vertretungsrecht ausüben. Die Wahl des Vorstandes erfolgt durch die Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren. Der Vorstand bleibt jedoch auch nach Ablauf der Amtszeit solange im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt ist.

Der Vorstand führt die Geschäfte ehrenamtlich. Er gibt sich eine Geschäftsordnung.

 

§ 13 Aufgaben des geschäftsführenden Vorstandes

Der Vorstand hat die Geschäfte des Vereins nach den Vor­schriften der Satzung und nach Maßgabe der durch die Mitgliederversammlung gefassten Beschlüsse zu führen.

Der Vorstand ist auch berechtigt, bei Ausscheiden von Mitgliedern der Vereinsorgane das verwaiste Amt bis zur nächsten Jahreshauptversammlung kommissarisch zu besetzen.

Über die Mitgliederversammlung ist eine vom Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter und vom Schriftführer oder von einem von der Versammlung gewählten Protokollführer zu unterzeichnende Niederschrift aufzunehmen.

Weitere Aufgaben der einzelnen Vorstandsmitglieder regelt die Geschäftsordnung.

 

§ 14 Gesamtvorstand

Der Gesamtvorstand setzt sich zusammen aus den unter § 12 genannten Mitgliedern des geschäftsführenden Vorstandes und jeweils einem Vertreter der Arbeitskreise bzw. Fachausschüsse.

 

§ 15 Arbeitskreise und Fachausschüsse

Vereins-Fachausschüsse oder Arbeitskreise können für alle im Verein betriebenen Aufgaben gebildet werden. Weiteres regelt die Geschäftsordnung.

 

§ 16 Kassenprüfer

Von der Jahreshauptversammlung werden jeweils auf 2 Jahre Kassenprüfer gewählt. Eine Wiederwahl ist nach Ablauf von 5 Jahren zulässig.

 

§ 17 Allgemeine Beschlussfassung

Verfahren der Beschlussfassung aller Organe.

Sämtliche Organe sind beschlussfähig ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder, sofern die Einberufung ordnungsgemäß erfolgt ist.

Die Einberufung der Vorstandssitzungen und der Fachaus­schüsse ist ordnungsgemäß, wenn sie 3 Tage vor dem Ver­sammlungszeitpunkt bekanntgegeben wird.

Die Jahreshauptversammlung bleibt davon unberührt.

Alle Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit der erschienenen Mitglieder gefasst.

Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.

Die Abstimmung geschieht öffentlich durch Handaufheben, bei Wahlen jedoch geheim, sofern ein Antrag eines Mitgliedes vorliegt.

 

§ 18 Auflösung

Die Auflösung des Vereins „Heimatfreunde Neuenkirchen" kann nur auf einer eigens zu diesem Zwecke einberufenen Mitglie­derversammlung beschlossen werden.

Die Versammlung ist nur beschlussfähig, wenn wenigstens 2/3 der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind.

Sollte die Mitgliederversammlung nicht beschlussfähig sein, muss erneut eingeladen werden. Die Mitgliederversammlung ist dann beschlussfähig, ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder.

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins, das zum Zeitpunkt der Auflösung vorhanden ist, an die Gemeinde Schwanewede und muss für gemein­nützige Zwecke der Brauchtumspflege bzw. zur Unterhaltung eines Heimathauses oder der Heimatkunde in der Ortschaft Neuenkirchen verwendet werden.

 

Neuenkirchen, den 06. Februar 2015

Der Vorstand

2011 Satzung. Heimatfreunde Neuenkirchen
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